Über den Pastoralraum

Leitwort von Diakon Kurt Zemp

Herzlich willkommen auf der Homepage des Pastoralraumes im Rottal! 

  

Unser Pastoralraum umfasst die drei ländlichen Pfarreien Buttisholz, Grosswangen und Ettiswil. Die Pastoralräume im Bistum Basel stehen unter dem Motto: Den Glauben ins Spiel bringen. Die religiösen Bedürfnisse in einer säkularisierten Gesellschaft haben sich gewandelt. Die Herausforderung der Zeit besteht darin, das Leben möglichst vieler Menschen religiös neu zu deuten, der glücklichen und zufriedenen, aber auch der sinnsuchenden und zerschlagenen. Die Bedürfnisse diesbezüglich sind vielfältiger als noch vor einigen Jahren und werden in Zukunft noch vielfältiger werden.

 

Wir dürfen religiös nicht verstummen.  Unsere Zeit braucht je denn mehr eine religiöse Sprache. Wir sind als getaufte Menschen Sprachrohre der Botschaft Jesu Christi. Gemeinsam wollen wir, die Seelsorger, die Katechetinnen, die Jungendarbeiterinnen, die Sekretärinnen, die Sakristane/Sakristaninnen und viele Ehrenamtlichen mit Ihnen zusammen den Glauben in unserem Leben immer wieder ins Spiel bringen und so an einer hoffnungsvollen, lebendigen Kirche bauen.

 

Gott segne unser Reden und Handeln.

 

Diakon Kurt Zemp, Pastoralraumleiter

 

 

Pastoralraumkonzept

Informieren Sie sich über den Pastoralraum im Rottal und das dahinter stehende Konzept. Mehr Informationen finden Sie im PDF-Dokument.

 

Pastoralraumkonzept-LU18.pdf


 

Ein Jahr Pastoralraum im Rottal

Am 19. August 2017 errichtete Bischof Felix Gmür in einem feierlichen Gottesdienst den Pastoralraum im Rottal mit den drei Pfarreien Buttisholz, Grosswangen, Ettiswil. Das Pastoralraumteam äussert sich zum ersten Jahr.


 

Vor fast einem Jahr durften wir in der Pfarrkirche Grosswangen feiern.

Danach galt es, das neue Konzept umzusetzen. Wenn ich gefragt werde, wie es mit dem Pastoralraum vorangeht, ist meine Reaktion immer sehr positiv. Dank den drei Kirchenräten, aller Mitarbeitenden und dem grossen Verständnis vieler Gläubigen konnte das Konzept planmässig umgesetzt werden. Dabei blieb die Eigenständigkeit der Kirchgemeinden und Pfarreien vor Ort erhalten, was mir ein grosses Anliegen ist.  Die Pastoralraumumsetzung ist ein laufender Prozess. Wir stehen noch am Anfang. Der Start ist aber geglückt. Herzlichen Dank an alle für das Verständnis und die Bereitschaft, sich gemeinsam auf den Weg zu machen.

 

Diakon Kurt Zemp, Pastoralraumleiter


 

Ein Wunsch auf den 1. Geburtstag?

Da muss ich nicht lange überlegen. Ich wünsche mir ein Top-Namensgedächtnis! Vornamen sind nicht meine Stärke, meine Eselsbrücken zu wenig phantasievoll.

Bei 130 Minis muss ich statistisch gesehen 115 Vornamen kennen. Dazu kommen 77 Vornamen der 9. Klässler und weitere der Tankstellen-Jugendlichen. Die Namen der Eltern wären auch noch zu speichern. 

Ich weiss, es gibt Tricks für ein besseres Namensgedächtnis. Vielleicht sollte ich mich mit diesen befassen, statt mit Geburtstagswünschen! Denn das zweite Pastoralraumjahr kommt bestimmt und mit ihm zahlreiche neue Vornamen und dazugehörende Gesichter.

 

Nicola Arnold, Fachverantwortung Jugendarbeit

 


 

Seit einem Jahr sind wir Katechetinnen und Katecheten im Pastoralraum im Rottal unterwegs.

An gemeinsamen Treffen entdecken wir die Vielfältigkeiten unseres Religionsunterrichtes, diskutieren Verschiedenheiten und versuchen einzelne, kleinere  Aspekte in allen drei Pfarreien möglichst einheitlich zu gestalten.

Ich freue mich sehr, dass wir uns als Team begegnen und so den Pastoralraum mitgestalten dürfen.

Das „gemeinsam unterwegs sein“ wird so lebendig und vielfältig.

 

 Jeannette Marti, Fachverantwortung Katechese


 

Was mir besonders in Erinnerung ist?

Die Begegnungen in den Spitälern, wo ich vorwiegend dienstags hingehe. Unsicherheit und Dankbarkeit kommen da oft zusammen. Und meine Frage: Konnte ich diesen Menschen Hilfe bringen?

Offenheit, Dankbarkeit und herzliche Kontakte erfuhr ich in und nach den Gottesdiensten in den Betagtenzentren.

Der Austausch mit den Sozialverantwortlichen der Gemeinden oder den Heimleitungen und Kontakte mit Hilfesuchenden waren für mich wertvoll.

Was mich am stärksten berührt ist das Wissen um die Hunderten von Ehrenamtlichen, die in unseren 3 Pfarreien Diakonie als christliches Engagement vorleben. Super!!! Weiter so.

 

Urs Borer, Fachverantwortung Diakonie


 

Als Senior in unserem Pastoralraum-Team versuche ich meiner Aufgabe gerecht zu werden.

Dort wo ich bin, da fühle ich mich wohl. Das Feiern der Feste im Kirchenjahr und die spezifischen Anlässe in den Pfarreien sind mir wichtig. Mit der Zeit werden mir auch Gesichter vertraut und ich freue mich, wenn ich mit der einen und anderen Person ins Gespräch komme. Wie oft schon haben wir uns bei Freud und Leid getroffen. Und immer wieder dürfen wir spüren, dass wir verbunden sind, als Gemeinschaft, in unserem Glauben, an den dreieinen Gott. Die Ranftmesse im Advent und das verzieren der Osterkerze, ist ein sichtbares Zeichen dafür.

Ein herzliches Dankeschön für viele Begegnung.

 

Eduard Birrer, Leitender Priester